20.05.12 | uena | Oliver Carstens

Europa im Kreis Pinneberg - Partnerschaft und Förderung



Auch im Kreis Pinneberg leisten Kreis und Kommunen ihren Beitrag dazu, den europäischen Gedanken der Verständigung hinauszutragen, sei es über konkrete Projekte im Rahmen von Städte- oder Regionspartnerschaften oder durch eine informative Europaarbeit.
Europa im Kreis: Der Kreis Pinneberg ist in EU-Arbeitsgruppen auf Landesebene eingebunden und unterhält gute Kontakte zu den Verbindungsbüros in Brüssel. Ein wertvolles Teil im großen Puzzle ist hierbei das gemeinsame Büro der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Brüssel, das sogenannte „Hanse-Office“. Über diesen Partner erhält der Kreis frühzeitig Informationen über Tätigkeiten und Vorhaben der Europäischen Union und erhält Kontakte zu europäischen Einrichtungen. Den Service des „Hanse-Office“ kann aber nicht nur die Verwaltung in Anspruch nehmen. Auch Unternehmen, Verbände, gesellschaftliche Gruppen und Bildungseinrichtungen werden vom „Hanse-Office“ beraten, beispielsweise über europäische Förderungen.


Partnerschaften: Seit Mai 1980 besteht mit der Grafschaft East Sussex eine Städtepartnerschaft. Aus der einstigen regionalen Partnerschaft entstanden im Laufe der Jahre weitere Städtepartnerschaften, so 1981 zwischen Appen und Polegate, 1984 zwischen Ellerhoop und Hurstgreen sowie Bönningstedt und Seaford. 1990 kam die Partnerschaft zwischen Quickborn und Uckfield hinzu. Seit 1991 besteht zudem mit der russischen Stadt Selenogradsk eine Städtepartnerschaft. Im Jahre 2004 unterzeichnete der Kreis eine Absichtserklärung mit den polnischen Kreisen Wejherowo, Kartuzy und Gdansk. Ziel der Kooperation ist es, gemeinsame Projekte auf Verwaltungsebene durchzuführen.
Zukunftsprogramm Wirtschaft: Im Rahmen von regionalen Projekten im Kreis Pinneberg haben in der Zeit zwischen 2007 und 2011 zahlreiche Unternehmen aber auch Kommunen von europäischen Förderungen profitieren können. So erhielt die Volkshochschule Pinneberg im Jahre 2007 für den Weiterbildungsverbund eine Förderung in Höhe von rund 685000 Euro, was einer Förderquote seitens Europa von 70 Prozent entspricht. Die Stadt Wedel erhielt 2009 für die Entwicklung eines integrierten Stadtentwicklungsprojektes eine Summe von 65000 Euro, hier liegt die Förderquote bei 50 Prozent. Auch Uetersen erhielt 2010 Gelder aus europäischen Fördertöpfen. Für das Flächenrecycling des „Hafensilo“ flossen 682000 Euro in die Rosenstadt.



© uena , 20.05.2012, 20:21 Uhr
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